Umsatzsteigerung ist angesagt
Grosses Potenzial bei Webseiten deutscher Online-Händler.
Frankfurt, 17. Februar 2010 - Namics führte mit der European Business School (EBS) einen Branchenvergleich verschiedener Internetauftritte aus den Branchen Mobilfunk, Consumer Electronics, Drogerien und Discounter durch. - Die Ergebnisse zeigen grosses Optimierungspotenzial der Konversionsrate.
Der IT- und Webdienstleister Namics führte im Sommer 2009 in Zusammenarbeit mit der European Business School (EBS) einen Branchenvergleich verschiedener Internetauftritte aus den Branchen Mobilfunk, Consumer Electronics, Drogerien und Discounter durch. Trotz positiver Ansätze weisen die insgesamt 16 untersuchten Websites großes Optimierungspotenzial auf. Keine der untersuchten Internetauftritte führt ihren Nutzer optimal auf das gewünschte Ziel, wie zum Beispiel den Kauf eines Produkts.
Im deutschen Online-Handel gibt es weiterhin großes Potenzial für Umsatzsteigerung. Nur wenige Unternehmen lenken den Nutzer optimal auf das gewünschte Ziel ihrer Website, wie zum Beispiel den Kauf eines Produkts, den Download eines Dokuments, eine Registrierung oder Kontaktaufnahme. Dass viele Unternehmen diesen „Konversionsprozess" nicht optimal lösen, ergab der Branchenvergleich verschiedener Internetauftritte, die Namics in Zusammenarbeit mit der European Business School im Juli und August 2009 durchführte. Je vier repräsentative Websites aus den Branchen Mobilfunk, Consumer Electronics, Drogerien und Discounter wurden anhand von über 150 Fragen hinsichtlich ihrer Konversionsstärken und -schwächen bewertet.
„Alle untersuchten Internetauftritte zeigen, branchen- und unternehmensunabhängig, deutliches Potenzial für eine verbesserte Konversionsrate", sagt Patrick Schneider, Mitautor der Studie. „Es gibt zwar positive Aspekte, aber auch in allen Phasen des Konversionsprozesses zahlreiche Ansatzpunkte, um den Nutzer besser zur Konversion zu leiten und damit größeren Erfolg zu erzielen. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Online-Handelstätigkeiten müssen sich Unternehmen hier bewegen."
Online-Umsätze deutscher Unternehmen beliefen sich in 2009 auf etwa 27,5 Mrd. EUR. Das Marktforschungsunternehmen Forrester geht davon aus, dass sich diese Umsätze in den nächsten Jahren jährlich um etwa sieben Prozent steigern werden. Gleichzeitig geben immer mehr Unternehmen Geld für Online-Werbung aus. „Für deutsche Online-Shops ist es vor diesem Hintergrund wichtiger denn je, ihren Internetauftritt so zu optimieren, dass sie ihre Umsätze erhöhen", führt Frederik Wielens, Mitautor der Namics-Studie, aus. „Die Konversionsraten deutscher Shops liegen deutlich unter denen der USA. Unternehmen können hierzulande noch viel tun, um erfolgreicher am Markt tätig zu sein."
Die fünf untersuchten Konversionskategorien:
1. Kunden gewinnen
2. Convenience, Usability & Joy of Use
3. Kunden überzeugen
4. Abschliessen
5. Kundenbindung
Terminologie
Konversion:
Unter Konversion versteht man das Durchführen einer vom Anbieter einer Website gewünschten Handlung durch einen Interessenten. Das Konversionsziel ist zum Beispiel die Kaufentscheidung eines Kunden, die Information über ein bestimmtes Produkt bzw. Dienstleistung, der Download einer Broschüre oder die Generierung von Leads, also von Kontaktdaten von Interessenten.
Conversion Rate Optimization (CRO):
Im Rahmen einer Optimierung der Konversionsrate soll die Anzahl der abgeschlossenen, gewünschten Aktionen entsprechend des jeweiligen Konversionsziels im Verhältnis zur Besucherzahl erhöht werden. Bei Online-Shops bildet sich die Konversionsrate aus dem Anteil der Käufer an der Gesamtzahl der Benutzer der Website (typische Werte in Deutschland zwischen 2 und 4 Prozent).