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Der Weg vom Papier ins Netz

Wie Sie mobile Geräte für neue Benutzererlebnisse nutzen.

Smartphones und Tablets schaf­fen ein bislang unbekanntes Be­nutzererlebnis – einfach, schnell und intuitiv bedienbar. Mobile ist Lifestyle und das iPad dient als Türöffner für den Mauerfall im Publishing.

Was ist Digital Publishing?

«Digital Publishing» bezeichnet die Entwicklung und Herausgabe einer Publikation, speziell für digitale Medien. Neue Endgeräte bieten sowohl im B2B- als auch im B2C-Umfeld viele Chancen und verbreiten sich zusehends: von der digitalen Ausgabe des Geschäftsberichts, Katalogen über Kundenmagazine bis hin zu komplexeren Anwendungen für Kunden oder Mitarbeiter z.B. im Aussendienst. 

 

Der Weg vom Print aufs Tablet ist erstaunlich einfach. Bits und Bytes sind aber nicht gleich Papier, was bedeutet, dass Printkonzepte nicht einfach 1:1 übernommen werden können. Die Leser erwar­ten Konzepte, die sie vom Web her kennen, sei es punkto Bedie­nung, Vernetzung oder Interakti­on. Die Erwartung ist es, Inhalte zu teilen, Hyperlinks zu folgen und Artikel wie am Bildschirm querzulesen.

 

Von der Konzeption und Art Direction bis zur Verbreitung des Tablet-Magazins ist es nicht weit. In 5 Schritten bringen wir Ihre Print Publikation auf digitale Devices.

Screenshot Digital Publishing

1. Die Analyse

Den Trend zu erkennen ist zwar lobenswert, purer Aktionismus sollte aber vermieden werden. Nicht jedes Problem lässt sich mit dem iPad lösen und die Beant­wortung der Fragen nach Geschäfts­zielen, Zielgruppen und Konsumsi­tuation liefert wertvolle Hinweise, die für eine Evaluation der Technologien verwendet werden können.

2. Die Konzeption

Folgende Elemente spielen bei der Konzeption eine zentrale Rolle:


Storytelling: Welche Geschichte kann ich erzählen, um meinem Publikum einen Mehrwert zu bieten?
Dramaturgie: Wie führe ich mein Publikum und wie erzähle ich meine Geschichte?
Prototyping: Sollte als Basis zur Darstellung der Idee, Überprüfung der Konzepte, Überzeugung des Managements und als Ausgangspunkt für den Technologie-Entscheid dienen.

3. Die digitale Art Direction

Das Verhältnis von Bild und Text muss neu gedacht werden. Die Spaltigkeit muss um der Les­barkeit willen neu interpretiert werden, Bilder und Videos anders bzw. speziell für das Medium erstellt und die Struktur der Publi­kation vereinfacht werden.

4. Die Umsetzung

Anbieter wie AdobeMag+ oder Woodwing offerieren Tools, die Adobe InDesign als zentrale Schaltzentrale benutzen. Dies erlaubt eine Übernahme der bisherigen Druckdaten, eine effiziente Designanpassung, Weiterentwicklung um Navigationspfade und beispielsweise Multimedia Elemente, aber ebenso die Veröffentlichung der App.

5. Die Verbreitung

Soll das Magazin je als native App für iPhone, Android und Blackberry erstellt werden oder bietet sich eher eine platt­formübergreifende Umsetzung in HTML5 an?